Gender-Ideologie & Meinungsfreiheit – Aktuelle Entwicklungen

 

Freie Meinungsäußerung, Redefreiheit und gelebter Diskurs sind Grundlagen einer funktionierenden Demokratie – leider geraten diese immer häufiger ins Wanken. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf diesbezügliche aktuelle Entwicklungen im In- und Ausland.

 

Gender-Ideologie

Die Gender-Ideologie geht von der Existenz von hunderten verschiedenen sozialen Geschlechtern (= Gender) aus. Jeder kann sein soziales Geschlecht (Gender) frei wählen oder für sich ein neues Geschlecht erfinden – soweit die Theorie. Konkret bedeutet dies für Steuerzahler, dass eine Vielzahl an Gender-Beauftragten finanziert wird, um neu geschaffene Probleme zu bearbeiten.

Insbesondere im Bildungsbereich hält die Gender-Theorie Einzug. Vermittelt wird, dass Geschlecht eine frei wählbare Kategorie sei. Darüber hinaus schleicht sich eine neue Sprachform ein: Mit Unterstrich_ (Gender-Gap) und Sternchen* (Gender-Star) sollen alle möglichen Geschlechter (Gender) symbolisiert werden (Lehrer*Innen, Hörer_Innen). Unterstrich und Sternchen werden durch eine Pause beim Sprechen eingebaut.

Gegenderte Sprachformen greifen auch im ORF schrittweise um sich. So ist in einigen Sendungen zu bemerken, dass plötzlich das sog. Binnen-I mitgesprochen wird (z.B. Zuschauer_Innen). Einerseits leidet darunter die Verständlichkeit, andererseits müsste für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk weltanschaulich neutrale Berichterstattung im Vordergrund stehen.

 

Deutscher Blinden-Verband gegen „Gendern“

Im Zusammenhang mit gegenderten Texten eröffnen sich praktische Probleme für sehbehinderte Menschen. Insbesondere beim Vorlesen sowie beim Selberlesen wird es durch verkomplizierte Sprachformen schwierig.
Mehr dazu auf exxpress.at

 

Gender-Sprache an Frankreichs Schulen verboten

In Schulen muss Lesen und grammatikalisch korrektes Schreiben gelernt werden. Doch wie soll das mit Gender-Sternchen* und Gender-Gap_ sowie verschnörkelten Wörtern gelingen? Diese Frage stellte sich das französische Bildungsministerium und kam zum Ergebnis, dass „Gendern“ das Erlernen von Sprache behindert. Letztendlich wurde gegenderte Sprache an Schulen untersagt.
Mehr dazu auf welt.de

 

CDU-Politiker Merz stellt sich gegen gegenderte Sprache

Der deutsche Spitzen-Politiker Friedrich Merz brachte ein Verbot der Gendersprache nach dem Vorbild Frankreichs ins Spiel. Außerdem kritisierte er TV-Moderatoren und Universitäten, die neue sprachliche Regeln aufstellten.
Mehr dazu auf faz.net

 

Widerstand von politisch linker und liberaler Seite in Deutschland

Besonders spannend ist das neue Buch „Die Selbstgerechten“ von Sahra Wagenknecht, ehem. Fraktions-Vorsitzende der deutschen Partei „DIE LINKE“. Darin kritisiert sie die linksliberale Welt für mangelndes Problembewusstsein und die Behinderung des freien Diskurses durch „emotionalisierte Empörungsrituale„. Ihre Gedanken sind somit als Kritik an die eigene Gesinnungsgemeinschaft zu werten. Mehr zum Buch auf spiegel.de

In der ZDF-Sendung Markus Lanz vom 15. April führte Sahra Wagenknecht ab Minute 60 aus, dass sie nicht damit einverstanden sei, Menschen mit absurden Sprachvorgaben zu belegen und sie wegen Nicht-Einhaltens derselben als Rassisten oder Sexisten zu diffamieren.
Es stört sie, dass Identitätspolitik darauf hinausläuft, dass das Augenmerk auf immer kleinere und immer skurrilere Minderheiten gerichtet wird, woraus sich Opfergruppen ergeben, die für sich Ansprüche ableiten. Wörtlich kritisierte sie: „Man muss doch trotzdem noch sehen – die übergroße Mehrheit der Menschen sieht sich ja offensichtlich entweder als Mann oder als Frau und hat halt andere Probleme als möglicherweise in der Ansprache miss-gegendert zu werden.“

In die gleiche Kerbe schlägt der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Kubicki (FDP), mit seinem Buch „Meinungsunfreiheit – Das gefährliche Spiel mit der Demokratie„.
„Wo von rechts und links lautes Gebrüll kommt, Meinungskorridore sich verengen und Debatten nicht mehr sachlich geführt, sondern aufs Äußerste moralisiert werden, stirbt die Meinungsfreiheit und mit ihr die Grundlage unseres gesellschaftlichen Diskurses.“ Mehr zum Buch auf thalia.at

 

ÖH-Wahlkampf 2021

Die Zuspitzung von linksextremer Intoleranz zeigt sich besonders drastisch im Zusammenhang mit der ÖH-Wahl 2021. Hier werden österreichweit die gesetzlichen Vertreter der Studenten (Österr. Hochschülerschaft) gewählt. Konkret beschmierten linksextreme Gruppierungen österreichweit Plakate ihrer „Gegner“ (u. a. mit Morddrohungen). In Wien wurden Studenten der Fraktion „Aktionsgemeinschaft“ von der Antifa beim Plakatieren attackiert.
Mehr dazu auf zur-sache.at

 

Die linken Aktivisten sind selbst rassistisch

Sprechverbote (Gendern, Political Correctness etc.) und ideologische Verblendung werden im medialen Diskurs stärker hinterfragt. So erschien in „Die Presse“ ein Interview mit Judith Sevinç Basad unter dem Titel: „Die linken Aktivisten sind selbst rassistisch“. In ihrem Buch „Schäm dich!“ kritisiert sie Identitätspolitik und Cancel Culture wegen „totalitärer Tendenzen“.
Zum Artikel in „Die Presse“ hier

In der Servus-TV Sendung „Fleischhauer – 9 Minuten netto“ wird eine neue deutsche Initiative zur „Gleichberechtigung“ von Frauen thematisiert. So soll der Frauenanteil in den Berufen erhöht werden, wo Frauen stark unterrepräsentiert sind – aber gerade solche Berufe zählen mitunter zu den gefährlichsten. Also sollen Frauen gezielt höheren Gefahren im Zuge ihrer beruflichen Tätigkeit ausgesetzt werden?
Zum humoristischen Video auf ServusTV hier

 

Conclusio

Vermeintliche „Zeitgeist-Phänomene“ und die veröffentlichte „Mehrheits-Meinung“ müssen zunehmend hinterfragt werden. Viele Lichtblicke zeigen, dass sich die Vernunft am Ende doch durchsetzen kann.

Newsletter abonnieren

Newsletter abonnieren

Die wichtigsten Themen aus Politik und Religion – direkt in Deine Inbox.

Vielen Dank! Wir senden Dir eine E-Mail zu, die einen Bestätigungslink enthält. Bitte klicke den Link in der E-Mail, um Deine Anmeldung zu bestätigen.