Fehlentscheidung Geschlechtsumwandlung – Hunderte Trans-Menschen suchen Hilfe

Die Zahl junger Menschen, welche Geschlechtsumwandlungen durchführen möchten, ist höher denn je. Die Öffentlichkeit hört jedoch wenig von jenen, welche ihre Entscheidung bereuen und wieder zu ihrem biologischen Geschlecht zurückkehren möchten.

Das Video „Detransition: Für sie war die Geschlechtsangleichung der falsche Weg“ von reporter zeichnet ein reales Bild von Schicksalsschlägen nach der Geschlechtsumwandlung:

Nele wollte einen männlichen Körper haben und hat daher eine Geschlechtsangleichung vornehmen lassen. Aus Nele wurde Peer. Später bereute sie ihre Entscheidung, kehrte zum ursprünglich weiblichen Geschlecht zurück und nannte sich wieder Nele.

Ihre Geschichte ist dramatisch: Als 19-jährige fühlte sie sich unwohl und kämpfte mit negativen Gefühlen, warum war ihr nicht klar. Aufgrund psychischer Probleme und Essstörungen wollte Nele aus ihrem Körper raus. Überdies war sie selbstverletzend und suizidal. Nach Recherchen im Internet wurde ihr klar, dass sie wohl „trans“ sein muss, also im falschen Geschlecht feststeckt. Negative Assoziationen im Zusammenhang mit dem Frausein verfestigten diesen Eindruck.

Schnelle Geschlechtsangleichung mit Folgen

Nele entschloss sich zur Transition (Geschlechtsangleichung) und ging zu einem Therapeuten, der ihr das männliche Hormon Testosteron verschrieb. Ihr Gesicht wurde markanter, die Stimme tiefer und die Muskeln stärker. Im Zuge der Therapie wurden mehrere Gutachten durchgeführt, die bestätigten, dass eine Geschlechtsangleichung durchzuführen sei – Name und Geschlecht wurden amtlich geändert.

Heute sagt Nele, dass sie psychisch damals nicht in der Lage war, diese weitreichende Entscheidung zu treffen. Den Therapeuten ist dies offenbar nicht aufgefallen. Weil sie ihren weiblichen Körper hasste, ließ sie ihn „umwandeln“. Die Brust wurde angeglichen, OPs hinsichtlich der Genitalien hat sie aber unterlassen. Heute würde sie sich gegen jede OP entscheiden. Nele erkannte, dass es keinen Sinn hat, das Geschlecht zu wechseln, vielmehr müsse sie sich ihren Gefühlen und Problemen stellen – als Frau.

Die Freundin von Nele, Elli, erlebte dasselbe. Auch sie wollte ein Mann werden, jedoch hatte die Testosteron-Einnahme starke Schmerzen zur Folge. Dann entschloss sie sich ebenso gegen die Geschlechtsumwandlung.

Elli und Nele haben nun das Portal „Post-Trans“ gegründet und Geschichten von Menschen gesammelt, die Ähnliches durchmachten.

Quelle & gesamtes Video über Nele & Elli:

https://www.youtube.com/watch?v=U4dDMQSc4SU

Sky News berichtete ebenso über dieses Thema:

Charlie Evans ist 28 Jahre alt und wurde als Frau geboren, jedoch identifizierte sie sich als Mann, und dies 10 Jahre lang, bis sie sich dazu entschloss, eine Geschlechtsumwandlung durchzuführen. Charlie ging mit ihrer besonderen Geschichte an die Öffentlichkeit. Sie entschloss sich dazu, wieder zu ihrem ursprünglichen Geschlecht zurückzukehren. In einem Interview erzählt sie, dass sie mehr als erstaunt war, als sie entdeckte, wie viele Menschen in einer ähnlichen Lage sind. „Ich bin in Kontakt mit Menschen, welche eine komplette Geschlechtsumwandlung und Operationen hinter sich haben und sich nichts sehnlicher wünschen, als dies rückgängig zu machen. Ihre Dysphorien haben sich nicht verändert oder sind noch schlimmer geworden.“, so Evans. Die Hauptproblematik ist, dass Menschen, welche glauben sie wären im „falschen“ Geschlecht geboren, nicht wissen, was die eigentlichen Problematiken sind. Dazu ist meist nicht klar, welche alternativen Behandlungsmöglichkeiten bestehen.

Sky News hat eine Person getroffen, die Charlies Netzwerk um Hilfe gebeten hat. Sie will nicht erkannt werden, weshalb der Name geändert wurde. Ruby ist jetzt 21, identifizierte sich aber mit 13 Jahren als männlich. Nachdem sie Testosteron genommen hatte, wurde ihre Stimme viel tiefer, sie bekam Gesichtsbehaarung und ihr Körper veränderte sich. Sie hatte diesen Sommer eine Operation geplant, um ihre Brüste zu entfernen. Im Mai äußerte Ruby jedoch die wachsenden Zweifel, die sie hegte, und traf die Entscheidung, Testosteron-Einnahme und Geschlechtsangleichung abzusetzen, um sich wieder als weiblich zu identifizieren. „Ich dachte, es wäre besser, daran zu arbeiten, meine Gefühle für mich selbst zu ändern, als meinen Körper zu verändern„, sagt Ruby.

Sie erklärt, dass sie eine Essstörung hatte, dieses Problem jedoch in den Therapiesitzungen nicht untersucht wurde. „Als ich in der Gender-Klinik war, in der ich meine psychischen Probleme besprach und ihnen von meiner Essstörung erzählte, wurde nicht in Erwägung gezogen, dass dies mit meiner Gender-Dysphorie zusammenhängen könnte. „sagt Ruby.

„Es wäre hilfreicher, die psychischen Kernprobleme mit einer sinnvollen Therapie zu behandeln, statt Hormone und Pillen zu verschreiben.“

Erschreckend ist auch, dass beispielsweise Tavistock and Portman NHS Dienstleistungen hinsichtlich Geschlechtsidentität für Personen unter 18 Jahren anbietet, wobei einige Patienten in diesem Programm erst drei oder vier Jahre alt sind. Sie haben jetzt eine Rekordzahl an Überweisungen und sehen 3.200% mehr Patienten als vor 10 Jahren – mit einem Anstieg von 5.337% bei Mädchen. Dies deutet darauf hin, dass auch Fälle von Geschlechtsumwandlungen zunehmen werden.

Quelle: ‚Hundreds‘ of young trans people seeking help to return to original sex | UK News | Sky News

Insgesamt wird es offeneren Diskurs, ideologiebefreite Forschung und echte Hilfe brauchen, um Betroffene bestmöglich zu unterstützen.

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