
Beim Festgottesdienst in der Pfarrkirche Pischelsdorf in der Steiermark kamen Vertreter aus Kirche, Politik und verschiedenen Organisationen zusammen. Auch Jan Ledóchowski war vor Ort und nahm als Vertreter der Plattform Christdemokratie sowie der Meldestelle Christenschutz an der Veranstaltung teil.
Ein zentrales Thema der Gespräche war die Situation verfolgter Christen weltweit. Kirchenvertreter betonten, dass Christen heute zu den am stärksten verfolgten religiösen Gruppen zählen und dass dieses Thema in Europa oft zu wenig wahrgenommen wird. Umso wichtiger sei es, auf das Leid der Betroffenen aufmerksam zu machen, Solidarität zu zeigen und konkrete Hilfe zu unterstützen.
Neben der Lage verfolgter Christen wurden auch aktuelle weltpolitische Konflikte, insbesondere im Nahen Osten und in der Ukraine, angesprochen. Dabei wurde die Bedeutung von Gebet, internationaler Aufmerksamkeit und praktischer Unterstützung für betroffene Gemeinschaften hervorgehoben.
Unter den anwesenden Organisationen befanden sich Vertreter der Meldestelle Christenschutz, Kirche in Not, des Bundesministeriums für Inneres (BMI), des Bundeskanzleramts (BKA), OIDAC, ADF sowie Open Doors. Die Begegnung machte das breite Engagement von Kirche, Politik und Zivilgesellschaft für Religionsfreiheit und den Schutz verfolgter Christen deutlich.
